DIN EN 1090 – Wer ist betroffen?

Alle Hersteller, Zulieferer und Händler von tragenden Bauteilen aus Stahl und Aluminium

Wie ist die Anforderung?

 

Die europäische Bauproduktenrichtlinie verpflichtet Unternehmen seit dem 01. Juli 2014, in Verbindung mit der seit Ende 2010 harmonisierten Norm EN 1090-1, tragende Bauteile aus Stahl und Aluminium in den Mitgliedstaaten der EU ausschließlich mit einer CE-Kennzeichnung auf den Markt zu bringen. Das Zertifikat ist zukünftig eine notwendige Voraussetzung für die CE-Kennzeichnung Ihrer Bauteile aus Stahl und Aluminium und den freien Warenverkehr in der EU. Voraussetzung ist die Zertifizierung und Überwachung des Werks und der werkseigenen Produktionskontrolle. Mit dem Zertifikat weisen Sie nicht nur die Qualifikation Ihrer Mitarbeiter und die erforderliche technische Ausrüstung nach, sondern auch die Einhaltung der festgelegten wesentlichen Produkteigenschaften Ihrer Bauteile.

 

Wesentliche Forderungen der DIN EN 1090

  • Zertifizierung der werkseigenen Produktionskontrolle (WPK)
  • Qualitätssicherung für HV-Verschraubungen
  • Qualitätssicherung für Korrosionsschutz,
  • Einführung der Schweißqualitätsnorm ISO 3834,
  • Umsetzen der Ausführungsnormen EN 1090-2/-3
  • Erstprüfung: Statik, Qualifizierung der Schweißprozesse
  • Schweißanweisungen müssen vorliegen (außer EXC1)
  • Geprüfte Schweißer und Schweißaufsicht
  • 100% Sichtprüfung der Schweißnähte
  • Zerstörungsfreie Prüfungen (außer EXC1)
  • Dokumentation und Prüfaufzeichnungen
  • Zertifizierung und Überwachung durch einen Zertifizierer.